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Elektro Schmülling
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Fördermittel für energieeffizientes Sanieren

Sowohl die KfW-Bank als auch das BAFA bieten für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen diverse Förderungen und Zuschüsse an. Alternativ zur KfW-Förderung kann man seit dem 01.01.2020 für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen einen satten Steuerbonus einstreichen.

Energieeffizient sanieren

Durch eine energetische Sanierung reduzieren Sie den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß Ihres Gebäudes. Ein solches Engagement unterstützt die KfW-Bank durch verschiedene Förderprogramme. Dazu gehören Investitionszuschüsse oder zinsgünstige Kredite.

  • Wärme­dämmung von Außenwänden
  • Dachdämmung
  • Kellerdeckendämmung
  • Geschossdeckendämmung
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage
  • Erneuerung oder Einbau einer Lüftungsanlage

Änderungen in 2020

Seit 24.01.2020: Verbesserte Konditionen am KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren"
  • Energieeffizient Sanieren – Kredit (151)
    • Für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder den Kauf von saniertem Wohnraum erhöht sich der Tilgungszuschuss um 12,5 %.
    • Der maximale Kreditbetrag steigt um 20.000 Euro auf 120.000 Euro.
    • Für Einzelmaßnahmen steigt der Kreditbetrag auf max. 50.000 Euro mit einem Tilgungszuschuss von 20 % (bis zu 10.000 Euro).
  • Energieeffizient Sanieren – Kredit (152)
    • Bei energetischen Einzelmaßnahmen, die keinen KfW-Effizienzhaus-Standard anstreben, erhöht sich der Tilgungszuschuss um 12,5 %.
    • Der maximale Kreditbetrag bleibt bei 50.000 Euro.
  • Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (430)
    • Für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus oder energetische Einzelmaßnahmen erhöht sich der Investitionszuschuss um 10 %.
    • Die förderfähigen Investitionskosten für die Sanierung zum KfW-Effizienzhaus steigen um 20.000 Euro auf max. 120.000 Euro.
    • Für Einzelmaßnahmen gibt es einen Investitionszuschuss in Höhe von 20 % der förderfähigen Investitionskosten von max. 50.000 Euro (max. 10.000 Euro).
Seit 01.01.2020: Änderungen am KfW-Programm "Energieeffizient Sanieren"
  • Energieeffizient Sanieren – Kredit (152) und Energieeffizient Sanieren – Zuschuss (430)
    • Ab dem 01.01.2020 wird die Heizungsförderung für Einzelmaß­nahmen nahezu komplett vom BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhr­kontrolle) übernommen. Nah- und Fern­wärme sowie die Optimierung der Heizungs­anlage werden weiterhin von der KfW gefördert.
    • Nicht mehr von der KfW gefördert werden die Einzelmaßnahmen für Öl-Brennwert-Heizungen, Gas-Brennwert-Heizungen, ergänzende Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien. Außerdem entfallen die KfW-Förderungen für die Maßnahmenpakete "Heizungspaket" und "Lüftungspaket".
  • Energieeffizient Sanieren – Kredit (151) und Energieeffizient Sanieren – Zuschuss (430)
    • Ab 01.01.2020 werden Wärmeerzeuger auf Basis des Energie­trägers Öl (z. B. Öl-Brennwert­kessel, ölbetriebene Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage) bei der Sanierung zum KfW-Effizienz­haus nicht mehr gefördert. Die Kosten hierfür können daher bei den förderfähigen Kosten nicht mehr berücksichtigt werden.
    • Für die energetische Berechnung zum KfW-Effizienzhaus kann ein nicht förderfähiger Wärme­erzeuger weiterhin berücksichtigt werden.
  • Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167)
    • Kombinierte Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien und Öl werden ab dem 01.01.2020 nicht mehr gefördert.
    • Ergänzend zum BAFA-Zuschuss fördert die KfW aber in diesem Programm weiterhin: Solarthermie-Anlagen, Biomasse-Anlagen, Wärmepumpen, Gas-Brennwertheizungen (in Kombination mit einer Heizung auf Basis erneuerbarer Energien)
Seit 01.01.2020: Steuerbonus für Energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen

Alternativ zur KfW-Förderung gibt es ab sofort für die kommenden 10 Jahre einen Abzug von 20 % (max. 40.000 Euro) der Aufwendungen für energetische Gebäudesanierungen von der Steuer. Verteilt auf 3 Jahre werden so Einzel– oder Komplettsanierungen finanziell gefördert.

Voraussetzung: Haus oder Wohnung sind älter als zehn Jahre und der Wohnraum wird selbst genutzt.

Begünstigte Sanierungsmaßnahmen:

  • Wärmedämmung von Wänden
  • Wärmedämmung von Dachflächen
  • Einbau neuer Fenster oder Außentüren
  • Einbau einer Lüftungsanlage
  • Neue Heizungsanlage
  • Einbau digitaler Systemen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung
  • Optimierung bestehender Heizungsanlagen (älter als zwei Jahre)

Eigennutzung wird vorausgesetzt

Die Wohnung muss in dem Jahr, in dem eine Steuerermäßigung beansprucht wird, zu eigenen Zwecken vom Eigentümer bewohnt werden. Zudem sind Einkünfte mit der Wohnung nicht gestattet.

Bisheriger Steuervorteil einer selbstgenutzten Wohnung

Bei selbst genutzten Immobilien konnten Handwerkerleistungen bisher lediglich im Rahmen des § 35 a Abs. 3 EStG steuerlich geltend gemacht werden. Damit konnten 20 % der Kosten für Handwerkerleistungen (ohne Materialkosten), max 6.000 € im Jahr abgesetzt und max. 1.200 € Einkommensteuer gespart werden.

Wie sieht der Steuerbonus rechnerisch aus?

Mit der neuen Steuervergünstigung soll ein weiterer Anreiz für energetische Sanierungsmaßnahmen von selbstgenutztem Wohnraum geschaffen werden.

Durch die neue Möglichkeit ermäßigt sich die Einkommensteuer in dem Jahr, in dem die begünstigte Maßnahme saniert wurde (sowie auch im darauffolgenden Jahr), um je 7 % der Aufwendungen (max. um je 7.000 €). Im dritten Jahr um 6 % (max. 6.000 €).

Insgesamt beträgt der Steuerbonus dadurch max. 20 % der Aufwendungen (max. 40.000 €). Die begünstigten Kosten sind auf 200.000 € begrenzt. Entgegen der Regelung nach § 35 a EStG werden hier Materialkosten begünstigt.

Detaillierte Informationen erhalten Sie hier.


Förderprogramm-Übersicht:

Eine vollständige Liste aller förderfähigen Maßnahmen für die KfW-Programme 151/152/430 finden Sie hier.


Videos

Mit diesen Beiträgen können Sie sich zusätzlich informieren.

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